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Freitag,
10. Juni 2005
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19:30 Uhr, Eröffnungskonzert, Frauenkirche
Prager
Kammerorchester ohne Dirigenten
Solist: Michal Kaňka
(Violoncello)
Das Prager Ensemble ist eines
der weltbesten Kammerorchester.
Gastspielreisen führten es in
alle Welt. Beim Schlesischen
Musikfest musizieren die Prager
mit dem Cellisten Michal Kaňka,
der auf einem Instrument des
Mailänder Cello-Bauer Giovanni
Grancino von 1710 spielt.
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Ludwig
van Beethoven |
Coriolan-Ouvertüre |
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Peter
Tschaikowski |
Rokoko-Variationen |
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Max Bruch
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Kol
Nidrei |
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J.V.H.
Vorisek |
Sinfonie
in D |
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Sonnabend,
11. Juni 2005
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19:30 Uhr, Annenkapelle, Görlitz
Meininger-Trio
„Les Jardins des Femmes –
Romantische Musik von
Komponistinnen”, mit diesem
Programm gastiert das Meininger
Trio, gerade von einer
USA-Tournee zurückgekehrt,
erstmals in Görlitz. Das 1994
von der Flötistin Christiane
Meininger gegründete Trio erwarb
sich innerhalb kurzer Zeit einen
hervorragenden Ruf. Mit
Francoise Groben, Violoncello,
und Rainer Gepp, Klavier, hat es
zu einer harmonischen Form
gefunden, die sich in virtuosem
und sensibel abgerundetem Spiel
darbietet.
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Louise
Farrenc |
Trio e
moll op. 45 |
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Elena
Kats-Chernin |
Farben
des Meeres |
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Hilary
Tann |
Die
Gärten der Anna Maria Luisa
dé Medici |
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Elisenda
Fábregas |
Voces de
mi Tierra |
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Sonntag,
12. Juni 2005
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16:00 Uhr, Schlesisches Museum, Görlitz
„Schlesien. Eine
Standortbestimmung“
Im frisch sanierten Schönhof
nehmen Experten 60 Jahre nach
Kriegsende eine
Standortbestimmung von Schlesien
vor. Es diskutieren miteinander:
Rafal Borkowski, Leiter der
Internationalen
Jugendbegegnungsstätte Kreisau/Kryzowa; der Breslauer
Kunsthistoriker Professor Jan Harasimowicz, dem 2004 der
Kulturpreis Schlesien verliehen
wurde; Dr. Peter Ohr, früherer
Generalkonsul der Bundesrepublik
in Wroclaw; Dr. Markus Bauer,
Direktor des Schlesischen
Museums zu Görlitz, und der
Görlitzer Verleger Alfred
Theisen.
Eine Gemeinschaftsveranstaltung
mit dem Schlesischen Museum
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19:30
Uhr, Theater, Görlitz
Europera-Jugend-Musikschulorchester
Seit einigen Jahren musizieren
die besten Musikschüler aus der
Euroregion Neiße zusammen im
Europera-Jugendorchester.
Höhepunkt im vergangenen Jahr
war die Mitwirkung an den
EU-Feierlichkeiten der
Bundesrepublik in Zittau. In
diesem Jahr hat Milos Krejci,
Dirigent am Görlitzer Theater,
erneut die Leitung des
Orchesters. Es erklingen Werke
von Berlioz, Vaňhal, Respighi,
Lukáš, Ščedrin, Lalo und Gounoda.
Schlaginstrumentengruppe Aries,
Liberec; Martin Goldstein,
Fagott, Liberec; Radovan
Skalicky, Fagott, Liberec; Marta
Wasilewicz, Violine, Boleslawiec;
Leon Szostakowski, Cellist,
Görlitz
Eine Gemeinschaftsveranstaltung
mit dem Euroregionalen Kulturzentrum
St. Johannis e. V. Zittau
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Montag,
13. Juni 2005
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19:30
Uhr,
Theater, Görlitz
Trio Martinů, Klavier, Prag
Das Trio Martinu hat sich
schnell in die internationale
Spitze gespielt, gastierte nicht
nur in seiner Heimat Tschechien,
sondern auch in den
Benelux-Staaten und in den USA.
Bis 2002 trat das Ensemble noch
unter dem Namen Academia Trio
auf. In Deutschland nahm es
erfolgreich am Festival „Mitte
Europa“ teil. Dem Trio gehören
Petr Jirikovsky (Klavier), Pavel
Safarik (Violine) und Jaroslav
Matejka (Violoncello) an.
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Ludwig van Beethoven |
Trio D-Dur, op. 70/1
Geister-Trio |
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Frederic Chopin |
Piano solo |
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B. Martinů |
Trio D-Moll |
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Bedřich Smetana |
Trio G-Moll, op. 15 |
Gemeinschaftsveranstaltung mit
dem Theater- und Musikverein
Görlitz
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Dienstag,
14. Juni 2005
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19:30 Uhr, Annenkapelle, Görlitz
Kriegserinnerungen aus
Görlitz – Gelesen von Görlitzer
Gymnasiasten
Misst man alles nur an den
sichtbaren Gebäudeschäden, dann
hat der Krieg um Görlitz einen
Bogen gemacht. Fasst man aber
die Einwirkungen des Krieges
weiter und schaut vor allem auf
den Alltag und das tägliche
Zusammenleben, dann hat der
letzte große Weltenbrand auch in
Görlitz das Leben tief geprägt.
Görlitzer Gymnasiasten erinnern
daran und lesen an diesem Abend
aus Kriegserinnerungen von
Görlitzern, darunter aus dem
„Görlitzer Tagebuch“ von Franz
Scholz.
Mit freundlicher Unterstützung
durch das Kulturamt Görlitz und
dem Gymnasium Joliot Curie.
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Mittwoch,
15. Juni 2005
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19:30
Uhr, Comenius-Buchhandlung
Musik und Literatur
Seit 2001 kommen bekannte
Autoren beim Schlesischen
Musikfest zusammen, lesen aus
ihren Werken und stellen sich
dem Gespräch mit ihren Lesern.
So auch in diesem Jahr. Karl
Schlögel von der
Viadrina-Universität aus
Frankfurt/Oder, bekannt geworden
mit seinen Büchern über den
Osten Europas nach der
Zeitenwende 1989, und Henryk
Waniek, der in Warschau lebt,
werden Gäste dieses Abends sein.
Waniek, geb 1942 in Oświęcim
(Auschwitz) liest aus seinem
Buch „Finis Silesiae“
Gemeinschaftsveranstaltung mit
der Comeinus-Buchhandlung
Görlitz
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Donnerstag,
16. Juni 2005
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19:30
Uhr, Kirche St. Peter und Paul
Petr Eben: „Das Labyrinth der
Welt und das Paradies des
Herzens“
Der Grazer Professor Gunther
Rost hat sich in den vergangenen
Jahren mit dem Werk des
berühmtesten zeitgenössischen
Orgel-Komponisten Tschechiens,
Petr Eben, beschäftigt. Beim
Schlesischen Musikfest stellt er
eines davon vor. Es beruht auf
Texten von Johann Amos Comenius,
die der Münchner Schauspieler
Herbert Kromann lesen wird.
Benefizkonzert für die
Sonnenorgel
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Freitag,
17. Juni 2005
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19:30
Uhr, Bombardier-Werkhalle
Konzert mit der Neuen
Lausitzer Philharmonie
Die Neue Lausitzer Philharmonie
beendet ihre diesjährige
Konzertsaison mit
Schostakowitschs siebter
Sinfonie, die den Titel „Die
Leningrader“ trägt. Der
Komponist schildert darin den
Überlebenskampf der Einwohner
während der Blockade durch die
faschistische Wehrmacht.
Schostakowitsch 7. Sinfonie „Die
Leningrader“
Leitung: Eckehard Stier
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Sonnabend,
18. Juni 2005
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Reise
Schlösser-Fahrt durchs
Hirschberger Tal
mit Konzert „Das musikalisch
vereinte Europa im 18.
Jahrhundert“ auf Schloss Lomnitz
Selten finden sich auf so
kleiner Fläche so viele schöne
Schlösser und Herrensitze wie im
Hirschberger Tal. Die Reise
führt zu den bedeutendsten und
findet ihren Abschluss auf
Schloss Lomnitz. Dort geben der
Solo-Flötist der Dresdner
Staatskapelle und gebürtige
Görlitzer Eckart Haupt und Armin
Thalheim ein Konzert mit Musik
aus dem Barock.
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Johann Sebastian Bach |
Sonate in A- Dur, BWV 1032
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Georg Philipp Telemann |
Suite polska |
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Frantisek Benda |
Sonate in e-Moll |
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Carl Philipp Emanuel Bach |
Sonate in a-Moll |
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Wilhelm Friedemann Bach |
Polonaise Nr. 3 in D-Dur |
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Johann Sebastian Bach |
Sonate in h-Moll, BWV 1030 |
Mit freundlicher Unterstützung
des Vereins zur Pflege
schlesischer Kunst und Kultur
e.V.
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Sonntag,
19. Juni 2005
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17:00
Uhr, Abschlusskonzert, Lutherkirche, Görlitz
Konzert der Philharmonie
Breslau (Wrowlaw)
Der Abschluss des diesjährigen
Schlesischen Musikfestes steht
ganz im Zeichen zeitgenössischer
Musik. Unter Leitung von
Stanislaw Rybarczyk führen
Musiker der Philharmonie
Breslau (Wrowlaw), deren Kammerchor, der Synagogalchor
Breslau (Wrowlaw) und
Solisten von der Dresdner
Musikhochschule ein Oratorium
von Heino Schubert auf, der in Glogau geboren wurde. In der
Stadt von Andreas Gryphius.
Deswegen nutzte er Texte des
Barockdichters auch als
Grundlage für sein Oratorium,
das seit 1982 nur einmal
erklang.
Heino Schubert „Der Mensch,
das Spiel der Zeit“
(1982)
Oratorium nach Texten von
Andreas Gryphius
Angelica Böttcher, Dresden,
Alt; Andreas Pätzold, Tenor,
Dresden
Gemeinschaftsveranstaltung mit
der Stiftung „Pro Arte“ Breslau
(Wrowlaw)

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Festgottesdienste
Sonntag,
12.06.2005,
10:30 Uhr, St. Peter und Paul
Sonntag,
19.06.2005,
10:00 Uhr, Kathedrale St.
Jakobus
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Das Kuratorium
“Schlesische Lausitz” e.V. Ist Träger
der Schlesischen Musikfeste.
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